Die Ausbildung ist so gestaltet, dass sowohl Anfänger, als auch bereits gelernte Köche teilnehmen können. Wir beginnen in allen 4 Bereichen des Instituts mit den Grundlagen, um schnell einen gemeinsamen Wissensstand unter allen Teilnehmern zu kreieren und steigen anschließend tiefer in die Materie des jeweiligen Fachbereiches ein. Es werden also keine besonderen Vorkenntnisse vorausgesetzt. Ein tiefes Interesse für die Materie wird selbstverständlich erwartet und Hobbykoch-Erfahrung erleichtert den Einstieg. Die Ausbildung ist insgesamt so strukturiert, dass alle Teilnehmer, unabhängig von ihrem Wissenstand bei Antritt der Ausbildung, ihre Fähigkeiten in der Zubereitung pflanzlicher Küche enorm verbessern können. Natürlich müssen sich Teilnehmer, die keine oder wenig Kochpraxis-Erfahrung haben, zwischen den Modulen verstärkt in die Materie einarbeiten, um alle vermittelten Inhalte in die Praxis qualitativ umsetzen zu können.

Die Ausbildung zum „Plant Based Chef and Nutritionist“ ist eine integrale, praxisorientierte Ausbildung, welche die Absolventen zu Fachkräften in der pflanzlichen Küche und Ernährung macht. Die Grundausbildung umfasst eine sechsmonatige Ausbildung, welche berufsbegleitend von überall aus besucht werden kann, da die komprimierten Präsenzphasen für nur jeweils 5 Tage pro Monat (Mittwoch bis Sonntag) stattfinden und vertiefende Kompetenzen zwischen den Präsenzphasen von zu Hause aus erlernt werden können. Für jeden Teilnehmer ist es abschließend möglich, sich an zwei Prüfungstagen einer praktischen sowie theoretischen Prüfung zu unterziehen (zzgl. Prüfungsgebühr 300 € inkl. MwSt.). Bei bestandener Prüfung wird ein institutsinternes Zertifikat mit dem Titel „Plant Based Chef & Nutritionist“ verliehen. Nach dem Abschluss der Grundausbildung ist es den Absolventen möglich, im Rahmen ihrer gewünschten Vertiefung „Ernährungsberatung“, „Pflanzliches Kochen“, „Pâtisserie & Backen“ oder „Gourmet Raw Food“ weitere vertiefende Aufbaumodule zu besuchen, um sich weiter zu spezialisieren.

Nein, das ist nicht möglich. Nach Ansicht des Instituts bilden die vier Grundpfeiler des Instituts – Ernährungslehre, Kochlehre, Backen/Pâtisserie und Rohkostzubereitung – die Basis für jede Fachkraft im Bereich der gesunden Ernährung. Denn jeder Koch muss auch ein Grundverständnis für andere kulinarische Disziplinen wie das Backen, die Pâtisserie und die Rohkost sowie für die Ernährungslehre erlangen und jeder angehende Ernährungsberater muss neben der Ernährungstheorie auch die praktische Zubereitung gesunder Speisen beherrschen, um alltagstaugliche und praktikable Ernährungsempfehlungen aussprechen zu können.

Allgemein:

Mit der Verbreitung der pflanzlichen Ernährung steigt der Bedarf an veganen Köchen und Fachkräften. Restaurants suchen händeringend nach gutem Küchenpersonal, nach Menschen, die professionell pflanzliche Speisen zubereiten können und die Techniken der pflanzlichen Küche routiniert beherrschen. Eine anerkannte Ausbildung zum veganen Koch gibt es in Deutschland noch nicht. Wer die Prüfung zum Koch bestehen möchte, muss hauptsächlich tierische Produkte zubereiten. Daher bietet das Plant Based Institute die kompakte Ausbildung zum „Plant Based Chef and Nutritionist“ an, um diese Lücke der Aus- und Weiterbildung zu schließen. Die Ausbildung ist nicht gleichzusetzen mit einer klassischen Kochlehre. Es handelt sich um eine private und daher kostenpflichtige Kompaktausbildung, in der in kürzester Zeit enormes Wissen und Techniken sehr effizient und komprimiert vermittelt wird. Die notwendige Praxis ergibt sich dann im Eigenstudium durch ständige Wiederholdung und ggf. in Praktika, die sich die Teilnehmer in Restaurants oder Cafés aneignen können. Es besteht ein großes Netzwerk der Gründer des Plant Based Institute, das über die Jahre hinweg aufgebaut wurde und von dem auch die Absolventen profitieren können.

Zertifizierung:

Die Ausbildung zum „Plant Based Chef and Nutritionist“ ist zum aktuellen Zeitpunkt von keiner offiziellen Stelle aus zertifiziert. Da das Plant Based Institute mit seinen Ausbildungen neue, zukunftsweisende Wege geht, existiert nach Ansicht des Instituts im Moment keine adäquate Zertifizierungsstelle, welche die Qualität der Ausbildungsinhalte ausreichend bemessen kann. Sollte sich in der Zukunft eine sinnstiftende Zertifizierung ergeben, ist das Institut bereit, seine Inhalte dieser Prüfung zu unterziehen. Zum aktuellen Zeitpunkt stehen die vier Institutsleiter mit ihrem Namen und ihrer Qualifikation für die Qualitätssicherung der Ausbildung. Alle Ausbilder sind seit vielen Jahren als selbstständige Unternehmer erfolgreich in Ihrem jeweiligen Bereich tätig.

Wer als veganer Koch/Köchin arbeiten möchte oder auch ein Restaurant eröffnen möchte, benötigt allerdings auch keinen offiziellen Titel hierfür. Die Ausnahme ist hier immer noch das Bäckereihandwerk. Ohne den Meistertitel kann man bis dato keine Bäckerei eröffnen. Für Cafés und Restaurants gilt diese Bestimmung nicht. Die Ausbildung zum Plant Based Chef und Nutritionist ist momentan die umfassendste kulinarische Ausbildung in Kombination mit Ernährungslehre im veganen Bereich. Durch die starke Präsenz und Expertise der vier Gründer und Ausbilder ist das Programm in der veganen Szene sehr wohl bekannt. Wer rein im veganen Bereich arbeiten möchte und eine fundierte Ausbildung vom Plant Based Institute in Verbindung mit Praktika in verschiedenen veganen Restaurants vorweisen kann, wird hier also kein Problem haben.

Die Zertifizierung zum „Plant Based Chef and Nutritionist“ setzt voraus, dass jeder Teilnehmer pro Modul mindestens 3 Tage (von 5 Tagen pro Modul) anwesend ist. Ist das aus irgendwelchen Gründen nicht möglich, kann das Modul gegen einen Aufpreis von 1000 € in einem der kommenden Ausbildungszyklen nachgeholt werden. Insgesamt besteht eine Anwesenheitspflicht von mindestens 27 Tagen, um zur Prüfung zugelassen zu werden.

Sehr gerne würden wir Teilnehmern die Möglichkeit geben, versäumte Tage einfach zu zu einem späteren Termin nachzuholen. Leider ist dies aufgrund der Kleingruppen nicht möglich, da wir ansonsten die persönliche Betreuung nicht mehr garantieren können. In der Regel sind unsere Ausbildungen vollständig ausgebucht, so dass jeder nachholende Teilnehmer die Gruppe zu ihren Lasten über das Maximum hinaus vergrößern würde. Da wir jedem Teilnehmer eine kleine Klasse mit direkter und intensiver Betreuung garantieren möchten, sind Teilnehmer bei Versäumnis einzelner Tage dazu angehalten, die versäumten Inhalte unter Anleitung des jeweiligen Dozenten im Eigenstudium nachzuholen.

Wenn ein Teilnehmer an einem oder mehreren Präsenztagen fehlt, können die versäumten Inhalte im Eigenstudium nachgeholt werden (die Mindestanwesenheit von 3 Tagen pro Modul ist davon unberührt), um trotz der Versäumnis zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Der Teilnehmer erhält vom jeweiligen Dozent die in den versäumten Tagen bearbeiteten Inhalte und Aufgabenstellungen und ist dazu angehalten, die Aufgaben zu lösen und online einzureichen. Welche Inhalte und Aufgabenstellungen zu leisten sind, ergibt sich je nach versäumter Präsenzphase. Der Teilnehmer wird darüber vom Dozenten in Kenntnis gesetzt.

Nach der Ausbildung zum „Plant Based Chef and Nutritionist“ ist es möglich, die erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten in vier Richtungen zu vertiefen: Ernährung, Raw-Cuisine, die neue pflanzliche Küche und vegane Pâtisserie und Backen. Die Vertiefungsmodule befinden sich im Aufbau, werden aber frühestens 2019 angeboten. Wenn sich die Teilnehmer jetzt schon individuell weiterbilden möchten, ist dies im Rahmen der vielzähligen Seminare unserer Institutsleiter möglich: Stina Spiegelberg, Boris Lauser, Niko RittenauSebastian Copien

Bei der Ausbildung zum „Plant Based Chef and Nutritionist“ wird auch mit glutenhaltigen Lebensmitteln gearbeitet. Im Rahmen der Möglichkeit werden Alternativen geboten oder zumindest besprochen.

Um potentiellen Teilnehmern aus Deutschland und Europa gleiche Anreisebedingungen zu bieten, findet die Ausbildung zur Hälfte in München und zur Hälfte in Berlin statt.

Die Abschlussprüfung ist so aufgebaut, dass in der Tiefe geprüft wird, ob die Teilnehmer während der 6 Monate durch die intensiven Ausbildungswochen, persönlichen Einsatz und Training zur Fachkraft geworden sind. Das Plant Based Institute nimmt die Prüfung und Zertifizierung der Teilnehmer sehr ernst, denn das Zertifikat steht für höchste Qualität im Bereich der veganen Küche und Ernährung. Hier werden Profis ausgebildet, die die pflanzliche Küche in verschiedensten Bereichen nach vorne bringen möchten.

Nein. Die Abschlussprüfung ist freiwillig. Unser Anliegen ist es aber natürlich, alle Teilnehmer auf höchstem Niveau auszubilden, so dass alle die Prüfung bestehen. Die Abschlussprüfung wird separat abgerechnet und  kostet 300 € inkl. MwSt.

In diesem Fall wird kein Zertifikat vergeben. Gegen eine Prüfungsgebühr von 300 € inkl. MwSt. besteht die Möglichkeit die Prüfung im nächsten Ausbildungszyklus erneut zu absolvieren.

Wir haben viel Zeit und Energie in die Gestaltung der Ausbildungsunterlagen gesteckt, um hier wirklich höchste Qualität zu liefern. Es ist momentan nicht geplant, Unterlagen vor dem Kurs zugänglich zu machen. Die Inhalte sind sehr detailliert auf der Webseite beschrieben. Anhaltspunkte sind hier auch die jeweiligen Bücher der vier Kursleiter. Der Fokus der Ausbildung liegt ganz eindeutig auf der Präsenzteilnahme und der praktischen Wissensvermittlung. Die Unterlagen sind als sehr ausführlich gestaltetes Begleitwerk und Nachschlagewerk zu verstehen, in welchem Theorie und Rezepte nochmals ausführlich zusammengefasst sind.
Uns liegt in der Ausbildung vor allem viel daran, das intuitive Kochen und Zubereiten zu vermitteln und dadurch innovative und kreative Küchentechniken zu lehren. Ein Auszug aus den Unterlagen würde diese Idee nicht gerecht widerspiegeln. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir deshalb die Materialien nicht vor dem Kurs zugänglich machen.

Die Hausaufgaben nach dem Modul Ernährungslehre sind theoretischer Art und erfordern eine Aufarbeitung theoretischer Unterlagen und Literaturrecherche. Die Aufgaben nach den praktischen Modulen sind praktischer Art und erfordern das Zubereiten von Speisen mit den erlernten Techniken. Zusätzlich zu den Präsenzwochen erwartet die Teilnehmer während des Ausbildungszeitraums ein Arbeitsaufwand von ca. 10 Stunden / Woche zur Wiederholung und Vertiefung der Inhalte. Die Teilnehmer bekommen von den Dozenten die zu vertiefenden Inhalte im Anschluss an jedes Modul mitgeteilt.

Hier ist eine Übersicht zu den Anwesenheitszeiten der 6 Ausbildungswochen:

Woche 1: Pflanzliche Ernährungslehre mit Niko Rittenau in Berlin
1. Tag: 10 Uhr bis 18 Uhr
2.-5. Tag: 9 Uhr bis 17 Uhr

Woche 2: Rohkostzubereitung mit Boris Lauser in Berlin
1.-5. Tag: 10 Uhr bis 18 Uhr

Woche 3: Neue vegane Küche mit Sebastian Copien in München
1.-5. Tag: 10 Uhr bis 18 Uhr

Woche 4: Vegane Pâtisserie mit Stina Spiegelberg in München
1.Tag: 10 Uhr bis 18 Uhr
2.-5. Tag: 9 Uhr bis 17 Uhr

Woche 5: Angewandte pflanzliche Ernährungslehre und Beratung von Niko Rittenau in Berlin
1. Tag: 10 Uhr bis 18 Uhr
2.-5. Tag: 9 Uhr bis 17 Uhr

Woche 6: Gesundheitsbewusstes Kochen mit Sebastian Copien in München
1.-5. Tag: 10 Uhr bis 18 Uhr

Die Ausbildungsgebühr umfasst die reine Ausbildung inklusive der Mahlzeiten und Gerichte, die während der Kochkurse zubereitet werden. Fahrtkosten, Unterkunft, Verpflegung während der theoretischen Ausbildungswochen zur Ernährungslehre sowie Verpflegung ausserhalb der Kurse sind von den Teilnehmern selbst zu tragen und zu organisieren. Des Weiteren gibt es natürlich die für eine Kochausbildung notwendige Küchenausrüstung, welche sich die Teilnehmer ggf. noch anschaffen müssen oder einen anderen Weg finden, um das Erlernte zu Hause weiter zu üben. Hierzu gehören u.a. Kochmesser, Hochleistungsmixer, Dörrautomaten, Schmortöpfe oder Küchenmaschinen. Für viele Geräte gibt es Alternativlösungen, falls das ideale Gerät erstmal nicht zur Verfügung stehen sollte. Somit können die zusätzlichen Kosten minimiert werden. Die Zutaten, welche für die Zubereitung der praktischen Hausaufgaben notwendig sind, sind von den Teilnehmern selbst zu tragen.